Praktikumssystem SEITZ

 

Win-Win-Lösung: Partnermodell
Der Praktikumseinsatz bildet im Rahmen der Ausbildung zum Kaufmann/zur Kauffrau einen integrierenden Bestandteil des Lehrplanes und ist Voraussetzung für die Zulassung zur Abschlussprüfung für das eidg. Fähigkeitszeugnis. Die SEITZ unterhält seit mehr als 20 Jahren ein erprobtes Partnermodell mit der Wirtschaft, das allen Beteiligten Vorteile bringt. 
Für die angehenden Kaufleute ist das Praktikum ein wichtiger Bestandteil für das weitere berufliche Fortkommen, denn es ermöglicht, Theorie und Praxis effizient miteinander zu verknüpfen. Die Praktikantinnen und Praktikanten nutzen den Praktikumseinsatz oft, um erste gute Referenzen für den Eintritt ins Berufsleben zu erwerben.

 

Lehrbetriebe wollen Entlastung
Nach wie vor sind die Unternehmen sehr zurückhaltend bei der Bereitstellung kaufmännischer Lehrstellen. Vielen Firmen ist der Aufwand für die Lehrlingsbetreuung zu hoch. Unternehmen, die SEITZ-Praktikantinnen und -Praktikanten beschäftigen, befinden sich in einer bevorzugteren Situation. Sie profitieren von kaufmännisch voll ausgebildeten Arbeitskräften, die zu attraktiven Konditionen während eines Jahres in einem Vollzeitpensum zur Verfügung stehen und von Anfang an produktiv einsetzbar sind. Die Zusammenarbeit mit der SEITZ-Praktikumskoordination entlastet die Betriebe in administrativen Belangen und bietet umfassende Unterstützung bei der Ausbildung. Dazu kommt, dass die Beschäftigung eines Praktikanten/einer Praktikantin lediglich eine Verpflichtung für ein Jahr und nicht wie bei der klassischen KV-Lehre für drei Jahre bedeutet. Das SEITZ-Praktikumsmodell ermöglicht es deshalb vielen Firmen, ihr Engagement in der kaufmännischen Berufsbildung aufrechtzuerhalten.

 

Voraussetzungen für die SEITZ-Vermittlungsdienste
Studierende, welche die SEITZ-Vermittlungsdienste in Anspruch nehmen wollen, haben gewisse Bedingungen zu erfüllen. Dazu zählen insbesondere ein Verhalten und Auftritt, der keinen Anlass zu Beanstandungen gibt, der Wille sich in der praktischen Arbeit zu engagieren, reglementskonform besuchter Unterricht sowie ausreichende schulische Leistungen. Um diese Voraussetzungen sicherzustellen, werden mit den Studierenden rechtzeitig Standortgespräche durchgeführt, um allenfalls korrigierend auf das Verhalten der angehenden Praktikumsabsolvierenden einwirken zu können.

 

Beginn, Dauer, Pensum 
Beginn: Siehe aktuelle Startdaten ...
Dauer: 1 Jahr
Pensum: Vollzeitbeschäftigung

 

Die offiziellen Formulare zu den Leistungszielen und zum Ausbildungsprogramm finden Sie in den Downloads.

 

Praktikumslohn
Der vom Praktikumsbetrieb monatlich ausbezahlte Praktikumslohn entspricht ungefähr einem marktüblichen Lohn für Lernende im 3. Lehrjahr. Unverbindliche Richtlinie CHF 1000.-- bis 1500.--.

 

 Details siehe Info-Broschüre (97.84 KB).  

 

 


Wünschen Sie mehr Informationen?
Zögern Sie nicht, rufen Sie uns an. Frau Laura Koller, Praktikumskoordinatorin, oder die Schulleitung erteilen Ihnen gerne weitere Auskunft.
Telefon 041 210 94 93 - praktikum@seitz-schulen.ch


 

 

Praktikumseinsätze: Eine Stimme aus einem Praktikumsbetrieb

Portrait Eric Schuler

Herr RA Eric Schuler, lic.iur., Partner bei Beeler Schuler Rechtsanwälte, Luzern, war so freundlich, uns im Rahmen eines persönlichen Interviews einen Einblick in seine Erfahrungen als Praktikumsbildner zu geben. (Wenn im Folgenden aus Gründen der besseren Lesbarkeit „Praktikanten“ erwähnt werden, sind die Praktikantinnen stets miteinbezogen.)

 

SEITZ: Sie beschäftigen schon seit Jahren Praktikanten privater Handelsschulen. Ziehen Sie solche in Ausbildung befindende Personen den herkömmlichen KV-Lehrlingen vor? Welches sind Ihre Gründe?

ES: Ja, wir ziehen Praktikanten den KV-Lehrlingen vor. Wir können sie bereits vom ersten Tag an voll einsetzen, denn sie kommen mit einer umfassenden Ausbildung zu uns. Für die Kanzlei besonders wichtig ist ihr Informatikwissen. Sie beherrschen u.a. das Formatieren von Briefen und den Umgang mit Klienten, speziell auch am Telefon. Wir merken, dass die Praktikanten das bei der Seitz in Übungssituationen gelernt haben. Der Praktikumseinsatz hat auch für die Auszubildenden besondere Vorteile. Sie zirkulieren bei uns nicht in verschiedenen Abteilungen, sondern arbeiten während eines Jahres am gleichen Arbeitsplatz. Wir geben ihnen Tipps für die Aufgabenerledigung. Ihre Fortschritte sind gut erkennbar und am Schluss sind sie recht selbstsicher.

 

SEITZ: Welche Voraussetzungen, die Praktikanten mitbringen können, sind für die Beschäftigung in Ihrer Kanzlei besonders wichtig?

ES: Deutsch und Persönlichkeit sind für uns die wichtigsten Voraussetzungen. Unsere Praktikanten sollten auch Entwicklungspotential aufweisen und in der Lage sein, die Kanzlei gegen aussen zu repräsentieren. Gutes Auftreten, Sozialkompetenz und die Fähigkeit, sich als vollwertiges Mitglied im Team zu integrieren, sind für uns sehr wichtig. Die Praktikanten der Seitz werden in dieser Hinsicht gezielt gefördert. Sie haben Entwicklungspotential und überwinden Unsicherheiten und allfällige Hemmungen schnell. Wünschbar ist sodann eine gewisse Lebenserfahrung. Deshalb stellen wir gerne auch Auszubildende ein, die eine Umschulung machen. Über unsere Seitz-Praktikanten erhalten wir immer wieder positive Rückmeldungen von Klienten. Die Seitz berücksichtigt bei der Auswahl der Bewerbungsdossiers unsere Wünsche. Deshalb schätzen wir die Zusammenarbeit mit der Seitz.

 

SEITZ: Was schätzen Sie an den Praktikanten der SEITZ besonders?

ES: Wir erhalten stets gute Bewerbungsunterlagen und führen gute Bewerbungsgespräche. Man merkt, dass die Bewerberinnen und Bewerber darauf vorbereitet sind. Die Praktikanten erhalten bei uns eine branchenspezifische Ausbildung im Bereich Advokatur. Sie absolvieren drei zusätzliche ÜKs und erfüllen zehn zusätzliche Leistungsziele. So werden sie mit dem Handwerkszeug einer Anwaltskanzlei, mit Fristenberechnungen, Rechtsmittelverfahren etc. vertraut und leisten für uns wertvolle Arbeit. Ganz besonders schätzen wir auch die Betreuung durch die Praktikumskoordination der Seitz. Eine Ansprechperson steht immer zur Verfügung. Diese Kontakte sind für uns vor allem auch bei ausbildungsspezifischen Fragen wertvoll. Die Unterstützung durch die Praktikumskoordination hinsichtlich der zu erreichenden Leistungsziele erlaubt uns eine gezielte und effiziente Vorbereitung der Praktikanten auf die mündlichen Prüfungen.

 

SEITZ: Wie beurteilen Sie die Zusammenarbeit mit der Praktikumskoordination der SEITZ? Ihre Anregung und Wünsche?

ES: Die Zusammenarbeit ist sehr angenehm, kompetent und professionell. Die Seitz arbeitet konsequent auf das Erreichen der Ausbildungsziele durch ihre Studierenden hin. Wir merken das auch, weil im zweiten Praktikumssemester jeweils Abendkurse zur Vorbereitung der Abschlussprüfungen stattfinden. Das macht auch unseren Einsatz als Praktikumsbildner interessanter, weil die Ausbildung dann an mehreren Orten stattfindet. Die Praktikumskoordinatorin steht uns für Rückfragen und Anliegen immer zur Verfügung. Der Kontakt zur Seitz bricht sowohl für die Auszubildenden wie für den Praktikumsbetrieb nie ab. Praktikanten holen fachliche Informationen zu bestimmten Aufgaben zuweilen auch bei der Praktikumskoordinatorin ein. Das entlastet uns dann sogar.

 

SEITZ: Werden Sie voraussichtlich weitere Praktikanten beschäftigen, auch solche von der Seitz?

ES: Ja. Praktikanten sind für unsere Anwaltskanzlei sowohl aus fachlicher wie menschlicher Sicht sehr wertvoll. Wir haben mit ihnen bisher nur positive Erfahrungen gemacht und schätzen es vor allem, auf diese Weise mit jungen Leuten zusammenzuarbeiten zu können. Unsere Praktikanten zeigen grosse Leistungsbereitschaft und entwickeln im Praktikumsjahr hohe Loyalität, was wir von ihnen auch erwarten. Wir sind immer wieder von der Einsatzbereitschaft beeindruckt, die diese jungen Leute nach der Schule an den Tag legen. Selbstverständlich übernehmen wir weiterhin gerne Praktikanten von der Seitz. Frau Laura Koller soll uns die Dossiers einfach zustellen.

 

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